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Verloren NRW
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So läuft es ab

Drei Schritte, und keiner davon kostet Sie etwas, bevor der Termin steht. Dabei sein müssen Sie bei keinem.

Rückmeldung am selben Tag, mit dem Termin für die Suche. Länger dauert es nur, wenn es organisatorische Gründe gibt — eine Erlaubnis, die noch fehlt, oder ein Wasserstand, auf den zu warten sich lohnt.

  1. Sie melden sich

    Das Formular ist der Weg, und es reicht vollständig aus — auch nachts. Was Sie schreiben, kommt direkt bei uns an.

    Mehr als drei Angaben brauchen wir für den Anfang nicht: was verloren ging, wo genau, und wann. Beim Wo ist ein geteilter Standort oder ein Koordinatenpaar mehr wert als jede Beschreibung — damit ist die Stelle auch dann zu finden, wenn Sie nicht da sind.

    Falls Sie schon ein Foto der Stelle gemacht haben oder eine Aufnahme des Schmuckstücks haben: heben Sie sie auf. Wir fragen danach.

    Kostet nichts.

  2. Wir klären das Wichtigste

    Das läuft schriftlich, solange Sie nichts anderes sagen. Vier Dinge sind zu klären: Wie groß ist die Fläche wirklich? Was ist der Untergrund — Rasen, Kies, Sand, Wasser, Wald? Wie lange ist es her? Und wem gehört der Grund, auf dem gesucht werden soll?

    Die Eigentumsfrage ist keine Förmlichkeit. Auf fremdem Grund wird nur mit Erlaubnis des Eigentümers oder Pächters gesucht — bei Badeseen, Vereinsgeländen und Äckern ist das jemand anderes als der Verlierer. Meistens genügt ein Anruf, aber er muss vorher passieren.

    Am Ende steht beides fest: der Termin, an dem die Suche anfängt, und der Betrag. Die Fahrtkostenbeteiligung richtet sich allein nach der Entfernung, steht vorher fest und ändert sich später nicht.

    Wenn der Fall aussichtslos ist, sagen wir das hier — vor der Anfahrt, nicht danach. Eine Fahrt, die nichts bringt, wollen wir Ihnen nicht in Rechnung stellen.

    Kostet nichts, auch wenn wir danach nichts weiter machen.

  3. Wir kommen und suchen

    Wir fahren zu dem Termin los, den wir Ihnen genannt haben, und suchen nach Ihrer Beschreibung. Deshalb entscheidet sie über die Dauer: Was Sie vorher aufgeschrieben haben, ersetzt das Gespräch am Rand der Fläche.

    Abgesucht wird systematisch in überlappenden Bahnen, nicht kreuz und quer. Sitzt ein Signal, wird die Stelle auf wenige Zentimeter eingegrenzt, bevor überhaupt etwas aufgemacht wird.

    Gegraben wird mit sauberem Ausstich: Grasnarbe lösen, aufklappen, Fund entnehmen, Narbe zurücklegen und andrücken. Nach zwei Wochen ist davon nichts mehr zu sehen. Löcher bleiben keine zurück.

    Dabei sein müssen Sie nicht, auch nicht am Anfang. Wenn Sie da sind, ist es kein Problem — nötig ist es nicht. Wir melden uns, sobald die Fläche durch ist oder etwas auftaucht.

    Hier fällt die vorher besprochene Fahrtkostenbeteiligung an.

Und dann?

Beide Ausgänge stehen hier nebeneinander. Eine Seite, die nur den guten beschreibt, wäre eine Werbebroschüre.

Wenn wir es finden

Sie hören es sofort — mit einem Foto vom Fund an seiner Fundstelle, wenn Sie mögen. Wie und wann Sie Ihr Stück zurückbekommen, verabreden wir dann; da richten wir uns nach Ihnen.

Danach ist der Fall abgeschlossen. Erstattet werden die vereinbarten Fahrtkosten, in bar oder per Überweisung, wie es Ihnen lieber ist. Ob Sie darüber hinaus etwas geben, entscheiden allein Sie.

Wenn wir es nicht finden

Das kommt vor, und wir versprechen vorher nichts anderes. Sie erfahren in dem Fall genau, welche Fläche abgesucht wurde und welcher Teil noch offen ist — mit einem Rat, ob sich ein zweiter Anlauf lohnt.

Manchmal lohnt er sich tatsächlich: bei anderem Wasserstand, nach dem Laubräumen, oder wenn sich unterwegs herausstellt, dass die Stelle ganz woanders lag als gedacht.

An den Kosten ändert sich nichts. Die Fahrtkosten sind real entstanden, und sie sind mit und ohne Fund identisch — es gibt keinen Aufschlag für den Erfolg und keinen Abschlag für den Misserfolg.

Zur Anerkennung

Wenn Ihr Stück wieder auftaucht und Sie sich erkenntlich zeigen möchten, entscheiden Sie allein, ob und in welcher Höhe. Es gibt keinen Richtwert und keine Erwartung.

Was wir von Ihnen brauchen

Vier Punkte. Um alles andere kümmern wir uns.

  • Zugang zur Fläche und, falls sie nicht Ihnen gehört, die Erlaubnis des Eigentümers oder Pächters.
  • Die Stelle so genau wie möglich: ein geteilter Standort oder Koordinaten, sonst eine Beschreibung mit festen Punkten — ein Baum, ein Pfosten, eine Bank.
  • Wenn es Ihr Grundstück ist und ein Hund darauf lebt: bitte ins Haus, solange gesucht wird.
  • Sonst nichts. Strom, Wasser und Werkzeug bringen wir mit.

Fangen wir mit Schritt eins an

Was verloren ging, wo ungefähr, und wann. Mehr brauchen wir für den Anfang nicht.

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