Häufige Fragen
Die Fragen, die sich vor einer Suche stellen — in der Reihenfolge, in der sie kommen. Wenn Ihre nicht dabei ist, schreiben Sie sie ins Formular.
Bevor Sie schreiben
Wann wird gesucht?
Das sagen wir Ihnen mit der Rückmeldung — mit einem festen Termin, nicht mit einem Zeitfenster. Ein Datum, das hier verspräche, ohne Ihren Fall zu kennen, wäre geraten.
Länger dauert es aus organisatorischen Gründen: wenn für ein Gewässer oder ein fremdes Grundstück erst eine Erlaubnis eingeholt werden muss, oder wenn es sich lohnt, auf einen anderen Wasserstand zu warten.
Was Sie davon merken: nichts. Sie müssen zu diesem Termin nichts tun und nirgends sein.
Lohnt sich das nach so langer Zeit überhaupt noch?
Häufiger, als man denkt. Ein Ring im Rasen sinkt zwar mit jedem Regen ein Stück tiefer, bleibt aber jahrelang in Reichweite des Detektors. In einem stehenden Gewässer liegt er oft noch fast an derselben Stelle.
Schlechter werden die Aussichten, wenn die Fläche zwischenzeitlich gemäht, gepflügt oder abgeschoben wurde — dann ist der Gegenstand irgendwo, nur nicht mehr dort. Und in fließendem Wasser wandert alles mit der Strömung.
Fragen Sie einfach nach. Die Einschätzung kostet nichts.
Was soll ich tun, bis Sie kommen?
Vor allem: die Stelle in Ruhe lassen. Nicht harken, nicht mähen, nicht noch einmal ins Wasser gehen. Jede dieser Handlungen vergrößert die Fläche oder drückt den Gegenstand tiefer.
Hilfreich ist das Gegenteil: die vermutete Stelle abstecken, den Standort mit dem Handy festhalten und aufschreiben, was Sie in der Stunde davor gemacht haben. Weil ohne Sie gesucht wird, ist das keine Fleißarbeit, sondern die eigentliche Vorbereitung. Auf jeder Leistungsseite steht das im Detail für Ihren Fall.
Muss ich dabei sein?
Nein. Gebraucht wird die Stelle, nicht Sie: ein geteilter Standort oder ein Koordinatenpaar, dazu Ihre Beschreibung. Damit fährt jemand hin und fängt an.
Dass Sie nicht dabei sein müssen, ist der Grund, warum eine genaue Angabe so viel wert ist. Was Sie nicht aufgeschrieben haben, lässt sich vor Ort nicht mehr nachfragen.
Da sein dürfen Sie natürlich trotzdem. Und wir melden uns in beiden Fällen — wenn die Fläche durch ist oder wenn etwas da ist.
Was es kostet
Was kostet eine Suche?
Die Arbeit ist unentgeltlich. Sie erstatten die Fahrtkosten — die richten sich allein nach der Entfernung, stehen vorher fest und ändern sich später nicht.
Auf der Kostenseite geben Sie Ihre Postleitzahl ein und sehen den Betrag auf den Euro genau. Dazu kommen Parkgebühren, falls welche anfallen, und die nur nach Beleg.
Und wenn Sie nichts finden?
Dann ändert sich an den Kosten nichts. Die Fahrt ist real entstanden, mit und ohne Fund — es gibt keinen Aufschlag für den Erfolg und keinen Abschlag für den Misserfolg.
Sie erfahren in dem Fall genau, welche Fläche abgesucht wurde und welcher Teil noch offen ist, mit einer ehrlichen Einschätzung, ob ein zweiter Anlauf Sinn hat.
Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Ob etwas gefunden wird, hängt vom Boden ab, von der Größe der Fläche und davon, ob der Gegenstand überhaupt noch dort liegt.
Muss ich einen Finderlohn zahlen?
Nein. Es gibt keinen Richtwert, keine Staffel, keinen Mindestbetrag und keine Erwartung.
Wenn Ihr Stück wieder auftaucht und Sie sich erkenntlich zeigen möchten, entscheiden Sie allein, ob und in welcher Höhe. Im Anfrageformular gibt es dafür ein freiwilliges Feld — Sie können es genauso gut leer lassen, das ändert nichts daran, wie schnell jemand kommt.
Wo ist der Haken, wenn die Arbeit nichts kostet?
Es gibt keinen. Gesucht wird in der Freizeit.
Der zweite Grund ist nüchterner: Sobald für die Arbeit selbst Geld genommen würde, wäre das ein Gewerbe — mit Anmeldung, Steuer und allem, was daran hängt. Genau das ist nicht gewollt. Erstattet werden deshalb ausschließlich die Fahrtkosten.
Die Suche selbst
Wie tief findet ein Metalldetektor einen Ring?
Für einen Ring oder ein kleines Schmuckstück sind zehn bis zwanzig Zentimeter realistisch, für einen Schlüsselbund oder ein Handy auch deutlich mehr.
Die Zahlen aus der Werbung gelten für Idealbedingungen. In der Praxis entscheidet der Boden: Lehm, hoher Eisenanteil und verdichteter Schotter kosten Tiefe, lockerer Sand schenkt welche.
Ein Detektor ist kein Röntgengerät. Was tiefer liegt als seine Reichweite, bleibt unentdeckt — auch das sagen wir lieber, als ewig weiterzusuchen.
Machen Sie meinen Rasen kaputt?
Nein. Gegraben wird mit sauberem Ausstich: Die Grasnarbe wird an drei Seiten gelöst, aufgeklappt, der Fund entnommen und die Narbe zurückgelegt und angedrückt. Nach zwei Wochen sieht man davon nichts mehr.
In Beeten, Kies und Rindenmulch ist es noch unauffälliger. Offene Löcher oder Erdhaufen bleiben grundsätzlich nicht zurück.
Geht das auch im Haus?
Eingeschränkt. Über Holzdielen, in Kellern und auf Estrich ohne Bewehrung funktioniert es gut.
Über Stahlbeton, bewehrtem Estrich oder einer Fußbodenheizung kaum: Der Detektor meldet dann durchgehend Metall, und das kleine Signal geht darin unter. Bevor ein Termin steht, klären wir schriftlich, welcher Fall bei Ihnen vorliegt.
Suchen Sie auch bei Regen, Schnee oder im Dunkeln?
Regen und Schnee stören einen Detektor nicht. Im Schnee ist die Suche sogar oft leichter, solange die Stelle nicht festgetreten wurde.
Bei Dunkelheit geht es mit Lampe, aber schlechter — man übersieht Geländekanten und arbeitet langsamer. Gefrorener Boden ist die härtere Grenze: Was fest im Frost sitzt, bekommt man nicht schonend heraus. Dann warten wir lieber einen Tag.
Kann ich nicht selbst mit einem geliehenen Detektor suchen?
Können Sie, und bei einem Schlüsselbund im kurzen Rasen ist das oft der schnellste Weg. Ein Leihgerät gibt es tageweise, und wir verdienen an Ihrer Suche ohnehin nichts.
Wo es meistens scheitert, ist nicht das Gerät, sondern die Einstellung: Ab Werk filtern viele Detektoren Eisen weg, und genau dabei verschwindet der Schlüssel mit. Umgekehrt meldet ein zu empfindlich eingestelltes Gerät jede Kronkorkenscherbe, bis niemand mehr hinhört. Dazu kommt das Tempo — ein Ring gibt einen kurzen Ton, den man nur hört, wenn man langsam genug geht.
Wer nach zwei Stunden aufgibt, hat die Fläche deshalb meistens schon abgesucht, nur mit den falschen Einstellungen. Probieren Sie es gern zuerst selbst. Wenn es nicht klappt, schreiben Sie uns einfach — und sagen Sie dazu, wo Sie schon waren.
Recht, Daten, Vertrauen
Wessen Erlaubnis brauchen Sie?
Die dessen, dem der Grund gehört — ohne die fängt niemand an. Bei Badeseen, Vereinsgeländen, Parks und Äckern ist das jemand anderes als der Verlierer, und das zu klären gehört zur Suche dazu.
Keine Schatzsuche, keine Grabungen an Fundstellen, kein Suchen auf Bodendenkmälern.
Was passiert, wenn Sie etwas finden, das mir nicht gehört?
Bei einer Suche kommen fast immer Kronkorken, Nägel und Kleinschrott mit hoch. Der Kleinkram wandert in die Fundtasche und wird entsorgt.
Sieht etwas alt aus — eine Münze, ein Beschlag, irgendetwas, das lange im Boden gelegen haben kann —, gilt das Gegenteil: Es bleibt liegen, die Stelle wird nicht weiter geöffnet, und die Denkmalbehörde erfährt davon. Mitnehmen kommt nicht in Frage, wegwerfen erst recht nicht.
Taucht etwas auf, das erkennbar jemandem gehört und mehr als zehn Euro wert ist, ist das ein Fund im Sinne von § 965 BGB und wird angezeigt — beim Fundbüro oder beim Eigentümer, wenn er sich ermitteln lässt. Behalten wird nichts.
Zahlt die Versicherung, wenn ich meinen Ring verloren habe?
In aller Regel nicht. Eine Hausratversicherung deckt Einbruch, Feuer und Leitungswasser — schlichtes Verlieren gehört fast nie dazu. Genau deshalb ist der verlorene Ehering für die meisten ein Totalschaden, obwohl sie versichert sind.
Anders ist es, wenn Sie eine eigene Schmuck- oder Wertsachenversicherung haben oder eine Zusatzdeckung, die „Verlust“ oder „alle Gefahren“ ausdrücklich einschließt. Unter diesen Stichworten steht es in Ihren Bedingungen; im Zweifel fragen Sie Ihren Versicherer, bevor Sie etwas veranlassen.
Zwei praktische Hinweise, unabhängig davon: Machen Sie Fotos von der Stelle und notieren Sie Datum und Uhrzeit, solange alles frisch ist. Und melden Sie einen Schaden nicht ab, bevor gesucht wurde — ein gefundener Ring ist immer besser als der Betrag, den er ersetzen soll.
Muss ich den Verlust irgendwo melden?
Nein. Etwas zu verlieren ist keine Straftat und keine Ordnungswidrigkeit; es gibt keine Stelle, bei der Sie sich melden müssten.
Sinnvoll ist trotzdem eine kurze Nachfrage beim Fundbüro Ihrer Stadt, und bei einem Verlust auf einem Gelände auch dort — Freibad, Verein, Restaurant, Bahnhof. Ein gefundener Ring wird häufiger abgegeben, als man denkt, und das kostet Sie nur eine Nachricht. Bei einem Schlüssel kommt dazu, dass ein Finder ihn eher abgibt als ein Schmuckstück.
Anders liegt es nur, wenn Ihnen etwas gestohlen wurde. Dann ist die Anzeige bei der Polizei der erste Schritt, und eine Suche mit dem Detektor hilft in diesem Fall ohnehin nicht weiter.
Was passiert mit meinen Daten?
Wenn Sie kein Konto anlegen, kommt Ihre Anfrage als E-Mail an und sonst nirgends hin. Mit Konto liegen Ihre Angaben in einer Datenbank auf demselben Server, auf dem auch diese Seite läuft. Werbenetzwerke und Analysewerkzeuge gibt es hier in keinem Fall.
Nach außen weitergegeben wird nichts, und niemand erfährt, wo gesucht wurde. Wer einen Auftrag übernimmt, bekommt die Angaben nur für diesen einen Auftrag. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann stellen Sie sie direkt. Das Formular dauert zwei Minuten, und Sie erfahren in der Antwort auch, ob eine Suche in Ihrem Fall überhaupt Sinn hat.
Wie gerechnet wird, steht auf der Kostenseite. Wie eine Suche abläuft, im Ablauf.